Hochzeitsrituale! Kennen Sie die noch?

25.09.2018 12:22

Wenn das Hochzeitsdatum einmal feststeht, beginnt die große Planung! Damen , die das schon öfters mitgemacht haben, können ein Lied davon singen, denn eine Hochzeit, bei der alles gut geregelt sein muss, erfordert viel Organisation!

Und dann beginnt es!

Wo möchten wir eigentlich heiraten? Wer darf und wer darf eventuell nicht tagsüber dabei sein? Und kleine Kinder, wollen wir die während der Zeremonie dabei haben? Heikle Fragen manchmal, über die man gut nachdenken muss. Denn Sie möchten natürlich niemanden vor den Kopf stoßen und dennoch müssen Entscheidungen getroffen werden. Daneben gibt es zahllose praktische Sachen zu regeln. Von Hochzeitslocation bis Fotograf, von Trauringen bis zu den Dankesbriefen für die Gäste.

Hochzeitsplaner vs. Zeremonienmeister

Da, wo ein Zeremonienmeister am Hochzeitstag die - von Ihnen ausgearbeitete - Regie in Händen nimmt und Sie als Paar damit entlastet, geht ein Hochzeitsplaner noch viele Schritte weiter. Letzterer regelt nach Absprache mit Ihnen im Grunde die ganze Hochzeit. Ja, das ist sehr angenehm, denn so können Sie stressfrei auf den perfekten Hochzeitstag hinarbeiten. Die Kosten für einen Hochzeitsplaner sind heutzutage durchaus bezahlbar. Rechnen Sie mit etwa 10% der Gesamtausgaben für die Hochzeit. Da ein Hochzeitsplaner über viele Kontakte und Know-how verfügt, weiß sie (tja, es ist meistens eine sie ) genau, wie alles schnell geregelt werden kann, und sie wird Sie als Paar auf viele originelle Ideen bringen, die auch wirklich zu Ihnen passen. Dabei fungiert der Hochzeitsplaner während Ihrer Hochzeit ebenfalls als Zeremonienmeister, aber dann professionell: Das ist weitaus beruhigender, als wenn diese Rolle von einem unerfahrenen Familienmitglied oder einem Freund ausgefüllt würde. Denn Sie möchten während Ihrer Hochzeit natürlich nicht auch noch den Zeremonienmeister im Auge behalten müssen, damit auch alles gut vonstattengeht und an alles gedacht wird!

Brautmädchen

Brautmädchen geben Ihrem Hochzeitstag das gewisse Extra! Früher trugen diese das gleiche Kleid wie die Braut, sodass böse Geister in die Irre geführt werden würden. Heutzutage ist das nicht mehr nötig! Selbstverständlich ist es besonders schön, wenn Ihre Brautmädchen die gleichen Kleider tragen (und zuvor die gleichen Bademäntel)! Schaffen Sie also Einheit bei der Kleidung. Als Faustregel gelten 3 bis 5 Brautmädchen. Das können junge Mädchen sein, aber auch Freundinnen in Ihrem Alter. Sie fungieren als Assistenten der Braut und des Zeremonienmeisters. Klar, die Brautmädchen dürfen hinterher auch Ihren Blumenstrauß fangen! ... Diejenige, die ihn fängt, so will es die Tradition, wird die nächste Braut!

Der große Tag!

Der Beginn Ihres Hochzeitstags ist ein sehr persönlicher Moment. Einige Paare entschließen sich zur Tradition, wobei die Braut die letzte Nacht im elterlichen Haus verbleibt. Der Bräutigam holt sie dann korrekterweise bei ihren Eltern ab, um zusammen Fotos machen zu lassen, wonach sie sich ins Rathaus oder in die Kirche begeben. Aber wie Ihr Hochzeitstag auch immer aussehen mag, bestimmte Rituale sind für jede Braut mehr oder weniger gleich:

  • Nach dem Duschen oder Baden sollten Sie Ihren Bademantel noch einen Moment anbehalten!
  • denn wahrscheinlich wird der Friseur oder Visagist noch Ihr Haar und Ihre Frisur perfektionieren'.
  • Sind Sie fertig und bereit für die Zeremonie? Dann ziehen Sie jetzt erst Ihr Hochzeitskleid an, denn Sie wollen ja keine Haarlack- oder Make-up Flecken auf dem Kleid haben.

Jetzt kann der Tag beginnen! Und wenn Sie Ihren Hochzeitstag zu etwas ganz Besonderem machen möchten, vollziehen Sie dann zuvor dieses einzigartige, aus den USA und England zu uns herübergewehte Ritual:

Something old, something new ...

Something borrowed, something blue .. and a silver sixpence in her shoe. Diesen Reim und seine Bedeutung kennen Sie bestimmt aus Filmen. Unter Bräuten wächst die Teilnahme an diesem althergebrachten, angelsächsischen Glücksritual. Und so geht’s: Something old - Tragen Sie etwas, das den Zahn der Zeit überlebt hat und eine besondere Bedeutung für Sie hat, zum Beispiel etwas, das Ihre Mutter oder Ihre Großmutter an ihrem Hochzeitstag trug. Das darf auch etwas ganz Kleines sein! Something new - Hier tragen Sie etwas Neues mit Symbolkraft um dem Glück ein bisschen nachzuhelfen! Dafür sind zum Beispiel Ihre Trauringe ein schönes Symbol. Something borrowed - Dies bedeutet, dass Sie ein schönes, symbolträchtiges Item einer glücklich verheirateten Frau, vielleicht Ihrer Mutter oder einer Freundin, ausleihen, zum Beispiel ein schönes Paar Ohrringe oder ein Armband. Something blue - Tragen Sie ein kleines blaues Glücksitem bei sich! Blau steht nämlich für Loyalität und Reinheit. Dies können Sie überall tragen: ein kleines, blaues Band, das – wie bewährt - in Ihren Strümpfen oder Strumpfhosen versteckt wird. And a silver sixpence in her shoe - Hier geht es um eine Sixpence-Münze, die den Wert von sechs Pennies hat und damit für finanziellen Wohlstand steht. Die können Sie in Ihrem Schuh festkleben oder an einer Stelle, die nicht stört, oder Sie kaufen sie als Fußbändchen.