Oh nein. Grippe. Was jetzt?

02.10.2018 14:36

Grippe, man kann ihr beinahe nicht entgehen, wenn das halbe Land krank im Bett liegt. Wir wissen alle, dass vorbeugen besser ist als heilen, wie also kann man die Grippe vermeiden? Denn ehe man sichs versieht, ist man minimal eine Woche aus dem Verkehr gezogen und sitzt man bemitleidenswert auf dem Sofa; immerhin im kuscheligen Bademantel. Natürlich sind Bademantel-Momente herrlich, aber dann lieber schöne Momente! Das möchten wir gerne so beibehalten und daher einer Ansteckung vorbeugen.

Grippe? Bleiben Sie zu Hause

So lange es noch geht, kommen kranke Mitarbeiter weiterhin zur Arbeit. Geht Ihnen das auch so auf die Nerven? Man spricht von einer Grippeepidemie, wenn ein Grippevirus bei mehr als 51 auf 100.000 Personen angezeigt ist und Symptome einer Grippe verursacht. Einander anstecken ist schnell passiert, da das Virus sowohl über die Luft, als auch über Hände und Mund übertragen wird. Die Grippe kann ungefähr 5 Tage dauern, wobei eine Infektion der Atemwege, Muskelschmerzen, Halsschmerzen und Kopfschmerzen auftreten. Natürlich kann man auch Fieber bekommen. Suchen Sie bei starken Beschwerden Ihren Hausarzt auf. Nach circa 5 Tagen nehmen die meisten Beschwerden ab, wobei die Beschwerden noch einige Wochen (!) anhalten können; meistens geht es dann um eine verschnupfte Nase. Menschen, die Symptome einer Grippe zeigen, kann man selbstverständlich nicht immer meiden. Dennoch kann man die Risiken eindämmen.

Maßnahmen

Was können Sie machen, um sich so gut wie möglich vor einer Ansteckung mit Influenza zu schützen?Für Risikogruppen, denen bei Ansteckung ernsthafte Gesundheitsbeschwerden drohen, gibt es die Grippeimpfung. Informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt, ob Sie dafür in Frage kommen. Übrigens können sie trotz Grippeimpfung eine Grippe bekommen, denn nicht gegen alle Varianten des Virus schützt die Impfung. Herrscht bereits die Grippe? Kaufen Sie dann eine Flasche desinfizierendes Gel (die kennen sie sicher, die Fläschchen, die man immer auf Reisen in ferne Länder mitnimmt). Jetzt sehr praktisch, und Sie sollten Sie immer dabei haben. Reinigen Sie Ihre Hände indem Sie sie regelmäßig waschen oder das desinfizierende Gel benutzen.

Verschieben Sie Besuche an stark frequentierte Plätze, wenn diese nicht notwendig sind. Denken Sie hierbei an Sauna, Schwimmbad, öffentliche Verkehrsmittel oder die Bibliothek, beispielsweise. Besuchen Sie ein Krankenhaus oder einen Seniorenheim? Seien Sie dann extra sorgfältig mit Hygiene; Senioren und Kranke sind oft besonders empfindlich und Viren können sich nur zu gut ausbreiten. Halten Sie also Ihr Desinfektionsgel bereiten. Eine gute Freundin oder Schwiegereltern mit Grippe besuchen? Verschieben Sie solche Freizeitbesuche lieber bis sie wieder gesund sind (außer natürlich, Sie kommen um zu helfen!) KolllegInnen mit Grippe auf der Arbeit? Lassen Sie mal eine Bemerkung fallen, dass er/sie besser zu Hause bleiben sollte. Bei Weigern einfach erklären, dass sich demnächst die halbe Abteilung unnötig angesteckt haben wird.

Haben Sie, auch sei es noch so flüchtig, einen Grippepatienten im Haus gehabt? Reinigen Sie dann kurz die Türknöpfe und lüften Sie die Wohnung. Haben Sie die Grippe leider dennoch bekommen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich zu Hause auszukurieren. Zum Glück hat jeder Nachteil auch einen Vorteil: Jetzt dürfen Sie herrlich faul in Ihrem Bademantel auf dem Sofa 'abhängen'. Wo ist die Fernbedienung geblieben!? Vergessen Sie nicht, viel Wasser zu trinken (um das Virus aus dem Körper zu spülen) und Hühnersuppe zu trinken!