Vor einiger Zeit habe ich einen Blog darüber geschrieben, wie wichtig eine gute Morgenroutine sein kann, um produktiv in den Tag zu starten. Aber auch eine Abendroutine solltest du nicht unterschätzen. Besonders wenn du oft schwer einschläfst, kann eine feste Abendroutine für guten Schlaf helfen! Unten findest du ein paar Tipps, von denen ich hoffe, dass sie dir etwas bringen, haha.
Geh jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett
Wenn du manchmal Schwierigkeiten hast einzuschlafen, kann es sehr helfen, jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Dein Körper hat einen bestimmten Rhythmus, der für ihn am besten funktioniert. Wenn du diesen Rhythmus einmal gefunden hast, wird es viel einfacher, gut zu schlafen. Natürlich klappt das nicht immer sofort. Es kann auch sinnvoll sein, zum Beispiel einmal eine halbe Stunde früher oder später ins Bett zu gehen und zu schauen, wie du dich dabei fühlst.
Eine feste Schlafenszeit ist besonders praktisch, wenn du auch eine feste Zeit hast, zu der du aufstehen musst – zum Beispiel wegen deiner Arbeit. So sorgst du dafür, dass du jede Nacht genug Schlaf bekommst und nicht völlig müde zur Arbeit kommst. Aber auch wenn deine Tage etwas weniger strukturiert sind, zum Beispiel weil du freiberuflich von zu Hause arbeitest oder unregelmäßige Schichten hast, ist es gesund, über deinen Schlaf trotzdem einen gewissen Rhythmus in deinen Alltag zu bringen. Das macht dich am Ende auch produktiver.
Abends möglichst wenig Reize
Ein voller Kopf ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Gründe, warum Menschen nicht einschlafen können. Vielleicht hast du viel zu tun auf der Arbeit oder in der Schule, vielleicht bist du wegen etwas nervös oder über etwas verärgert… Aber du kannst deinen Kopf auch ziemlich beschäftigen, wenn du kurz vor dem Schlafengehen noch einen spannenden Film schaust oder lange auf Social Media unterwegs bist (da findest du dann auch sofort wieder Dinge, über die du dich aufregen oder nervös werden kannst, haha).
Deshalb wird oft empfohlen, ein paar Stunden vor dem Schlafengehen keine Bildschirme mehr zu benutzen. Das blaue Licht von Displays kann nämlich die Produktion von Schlafhormonen hemmen, wodurch du weniger schnell müde wirst. Aber auch die Dinge, die du auf deinem Bildschirm siehst, können noch lange durch deinen Kopf gehen. Ich muss allerdings sagen, dass ich damit nicht zu hundert Prozent einverstanden bin… Wenn ich nicht einschlafen kann, mache ich manchmal extra ein sehr ruhiges Video an, fast wie eine kleine Meditation. Andererseits wird oft gesagt: „Lies ein Buch“ – aber Bücher können auch unglaublich spannend sein, haha.
Bereite dich schon auf den nächsten Tag vor
Gut, keine Bildschirme, keine spannenden Bücher – was kannst du dann in den zwei Stunden vor dem Schlafengehen tun? Du kannst die Zeit nutzen, um dich schon ein bisschen auf den nächsten Tag vorzubereiten. Ein Tipp, den ich öfter gelesen habe, ist zum Beispiel, dein Zuhause kurz aufzuräumen. Spüle das Geschirr, wenn noch etwas herumsteht, wisch einmal über den Tisch und lege Dinge, die noch herumliegen, wieder an ihren Platz.
Wenn du am nächsten Tag irgendwohin musst, ist es auch praktisch, deine Tasche schon zu packen oder dir ein leckeres Mittagessen vorzubereiten (oder dein Frühstück, wenn dir das besser passt). So kannst du am nächsten Morgen ruhig aufstehen. Am Abend hast du dann etwas Zeit für dich selbst, ohne auf einen Bildschirm zu schauen oder dich gedanklich zu sehr zu stressen – und morgens hast du mehr Zeit.
Mach Listen
Passend dazu: Für manche Menschen ist es sehr hilfreich, Listen zu machen, während andere das eher stressig finden – also mach einfach das, was für dich funktioniert, haha. Du könntest zum Beispiel aufschreiben, was du am nächsten Tag erledigen möchtest, damit du sicher bist, nichts zu vergessen und nicht mehr darüber nachdenken musst. Andere Listen passen eher in die sogenannte Journaling-Kultur (Moment mal – warum schreibe ich eigentlich „Journal“ statt einfach Tagebuch? Ich bin schon ganz verenglischt, haha). Du kannst zum Beispiel jeden Tag ein paar Dinge aufschreiben, auf die du stolz bist oder für die du dankbar bist. Gerade wenn es dir mental nicht so gut geht, kann das sehr hilfreich sein.
Manche Tage fühlen sich vielleicht so an, als hättest du kaum etwas geschafft. Dann ist es schön, am Ende des Tages kurz darüber nachzudenken, was du doch erreicht hast. Vielleicht hast du endlich einen Zahnarzttermin vereinbart, vor dem du dich lange gedrückt hast, und bist darauf stolz. Oder du bist einfach dankbar dafür, dass du dich an einem sicheren Ort befindest.
Entspannen im Bademantel
Das wäre natürlich kein Blog von Bademantelparadies, wenn wir nicht auch kurz über Bademäntel sprechen würden. Eine ruhige Abendroutine ist der perfekte Moment, um deinen zu genießen! Besonders wenn du abends gerne duschst, ist es herrlich, danach einen anzuziehen.
Wenn du zum Beispiel um neun Uhr duschst und um elf Uhr schlafen gehen möchtest, hast du noch zwei Stunden Zeit, um deinen weichen Baumwollbademantel zu genießen!
Liebe Grüße!
SAS



