Die Art und Weise, wie du deinen Tag beginnst, sagt oft viel darüber aus, wie der Rest des Tages verläuft. Eine feste Morgenroutine kann daher sehr gut für die Produktivität sein. Aber ist jede feste Morgenroutine automatisch gut? Und was sind die besten Dinge, die man morgens tun kann, um produktiver zu sein?
Was ist deine Morgenroutine?
Ich denke, jeder hat eine Morgenroutine – aber sie ist nicht immer besonders hilfreich. Wenn deine feste Routine darin besteht, aufzuwachen und dann erst einmal eine halbe Stunde lang durch Nachrichten zu doomscrollen oder Instagram-Reels von Menschen anzuschauen, über die du dich eigentlich nur ärgerst, dann ist es vielleicht Zeit für eine Veränderung, haha. Es ist also nicht nur wichtig, eine Morgenroutine zu haben, sondern eine, die dir Energie gibt – oder mit der du zumindest mit guter Laune in den Tag starten kannst.
Das kann auf ganz unterschiedliche Arten passieren. Manche Menschen duschen morgens sofort, andere sagen sich positive Dinge im Spiegel, machen sich eine gute Tasse Kaffee oder machen ein paar Dehnübungen. In diesem Blog werde ich deshalb nicht die eine perfekte Morgenroutine vorschlagen, die jeder machen sollte. Ich möchte dir aber ein paar Tipps geben, welche Dinge du in deine Routine einbauen kannst, um produktiver zu sein.
Essen und Trinken
Frühstück gehört zu fast jeder Morgenroutine und ist auch eine gute Möglichkeit, stark in den Tag zu starten. Es kommt allerdings ein bisschen darauf an, was du isst. Ein solides Frühstück mit ausreichend Ballaststoffen, Proteinen und Kohlenhydraten – zum Beispiel Vollkornbrot, Obst oder ein Ei – ist eine gute Idee. Ein Frühstück mit viel Zucker oder Fett ist dagegen weniger ideal für die Produktivität, weil du danach schneller einen Energieeinbruch bekommen kannst.
Das gilt übrigens nicht nur für dein Essen, sondern auch für Getränke. Wenn ich TikTok oder Instagram glauben darf, wird es (zumindest in den USA) immer beliebter, den Tag mit einer „Kaffee“-Tasse zu beginnen, die zur Hälfte aus Zucker besteht! Lecker natürlich, wenn man ein Süßfan ist, aber einen Sugar Crash bekommst du garantiert. Eine Tasse Kaffee mit etwas Zucker oder Milch ist morgens völlig in Ordnung – aber achte vor allem darauf, auch genug Wasser zu trinken! Nachts schwitzt man nämlich mehr, als man denkt, daher ist Hydration wichtig.
Sich sofort anziehen?
Natürlich gehört dieser Blog zu meinem Bademantel-Shop, und deshalb frage ich mich, welchen Platz ein in einer Morgenroutine haben könnte. Ich denke, ein Bademantel ist besonders praktisch, wenn du eine etwas ausführlichere Beauty-Routine hast. Nur wenige Menschen machen wirklich die 15-Schritte-Skincare-Routine, die Influencer zeigen, aber wenn du deiner Haut gerne etwas Zeit widmest oder dein Make-up machen möchtest, ohne dass es auf deine Arbeitskleidung kommt, kann ein Bademantel sehr praktisch sein.
Ein Bademantel ist auch hilfreich, wenn du früher aufstehst, um zum Beispiel deine Kinder für die Schule fertig zu machen und danach noch Zeit zum Duschen hast, bevor du selbst los musst. Dann kannst du im Bademantel mit den Kindern frühstücken – oder mit deinem Partner, wenn er früher los muss – und danach noch in Ruhe duschen und deine Arbeitskleidung anziehen. Wenn du morgens keine Zeit für einen Bademantel hast, kannst du ihn natürlich auch abends tragen, wenn du mit allem fertig bist.
Eine Routine für einen Tag zu Hause
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass deine Morgenroutine dich auf einen Arbeitstag außerhalb des Hauses vorbereitet. Aber es gibt natürlich viele Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, ein eigenes Unternehmen haben oder gerade keinen Job haben. Wenn du den Tag zu Hause verbringst, kann es hilfreich sein, als Teil deiner Morgenroutine einen Blick in deinen Kalender zu werfen und eine Liste mit Dingen zu machen, die du erledigen möchtest und die dort noch nicht stehen.
Besonders wenn du keinen festen Arbeitsplan hast, ist es angenehm, für dich selbst klar zu haben, was du an diesem Tag schaffen möchtest. Wenn ich selbst eine To-do-Liste mache, schreibe ich oft dazu, wie viel Zeit ich denke, dass eine Aufgabe ungefähr dauern wird. So behalte ich im Blick, ob ich mir nicht zu viel – oder vielleicht zu wenig – vorgenommen habe. Eine andere Idee ist, aufzuschreiben, mit wie viel Lust oder Unlust ich eine Aufgabe angehe. Eine E-Mail zu schreiben dauert zum Beispiel oft nur ein paar Minuten, aber wenn man sich davor drückt, kann es trotzdem viel Energie kosten.
Deine Routine durchhalten
Wenn du deine Morgenroutine anpassen möchtest, um produktiver in den Tag zu starten, dann solltest du bedenken, dass etwas nur dann eine Routine ist, wenn du es wirklich jeden Tag – oder zumindest jeden Arbeitstag – machst. Sorge also für eine Routine, die du auch wirklich jeden Tag durchhalten kannst.
Wenn du zum Beispiel beschließt, jeden Morgen mit zehn Liegestützen zu beginnen, solltest du dich auch fragen, ob du das am nächsten Tag wieder schaffst – oder ob du dann Muskelkater hast. Das sind ein paar allgemeine Tipps für eine gute, produktive Morgenroutine. Wie genau du sie gestaltest, hängt aber natürlich auch davon ab, was für dich persönlich gut funktioniert!
Liebe Grüße!
SAS











